Die Rendite bei Tagesgeld- und Festgeld-Anlagen

Wer sich eingehend mit der Thematik Geld und Finanzen beschäftigt, der trifft auf eine ganze Reihe sehr interessanter Begrifflichkeiten. Einer dieser Begriffe, der immer wieder auftaucht, ist der Begriff "Rendite". Was genau verbirgt sich aber hinter diesem Begriff? Wie kann die Rendite gemessen werden? Und, viel wichtiger, wie gelingt es, die Rendite zu steigern?

Nun, grundsätzlich versteht man unter dem Begriff Rendite das Verhältnis von Einzahlung zu Auszahlung einer Geldanlage. Renditen bezeichnen also nicht den absoluten Gewinn, stehen demnach nicht für eine Geldangabe in Euro, sondern werden stets in Prozent und in aller Regel jährlich angegeben. Unter dem Begriff Rendite kann man also auch die "Arbeitskraft" des eingesetzten Kapitals verstehen.

Viele Anbieter von Geldanlageprodukten geben in ihren Berechnungen Renditen an, die bei genauerem Hinsehen nur als „unwahrscheinlich“ charakterisiert werden können, was in vielen Fällen an nicht bedachten Kostenstrukturen liegt. Um die Rendite einer Geldanlage genau zu messen, muss man nämlich stets die unbereinigten Kapitalwerte zugrunde legen, also nicht das Geld, was tatsächlich in der Geldanlage ankommt, sondern das, was der Kunde zahlt. In diesem Wert stecken also auch alle (Abschluss)Kosten, sowohl einmalige, wie auch, anteilig, laufende.

Ein ganz wichtiger Faktor, wenn es darum geht, die Rendite einer Geldanlage zu steigern, ist das Vergleichen verschiedener Anlageformen und vor allen Dingen verschiedener Anbieter. Gerade im Bereich des Festgeldes, oder auch der Tagesgeldkonten, gibt es nämlich unzählige Angebote und die Renditen unterscheiden sich mitunter dramatisch. Bevor man sich also für einen Anbieter entscheidet, sollte man einen Renditevergleich nutzen und sich so einen kurzen Überblick über die aktuelle Marktlage und die bestehenden Angebote verschaffen - nur so kann man sicher sein, mit seinem eingesetzten Geld auch wirklich die höchstmögliche Rendite zu erzielen.